Texas Hold’em Strategien
Texas Hold’em ist das wohl bekannteste und meist gespielte Pokerspiel im Online Poker. Lassen sie uns deswegen die Spieregeln näher unter die Lupe nehmen.
Zu Beginn des Spieles gibt es einen Mitspieler, der die Karten gibt. Dieser wird im Fachjargon der „Dealer“ genannt. Der Kartengeber, oder „Dealer“ wird durch einen Button gekennzeichnet. Dieser Button rotiert im Uhrzeigersinn von Spieler zu Spieler, so dass jeder einmal die Chance hat der Kartengeber zu sein. Außer dem Dealer gibt es auch noch andere Funktionen beim Texas Hold’em. Der Spieler, der sich links vom Dealer befindet wird Small Blind (SB) genannt. Und der Spieler links neben dem Small Blind ist der Big Blind (BB). Diese beiden Positionen rotieren genau wie der Dealer. Um das Spiel einzuleiten, muss der SB einen Wettbetrag setzen, der die Hälfte des Betrages ist von dem, was der BB setzen wird. Das wird im Spiel festgelegt. Nun ist der Dealer an der Reihe die Karten zu verteilen. Jeder bekommt zwei zugedeckte Karten zu Beginn des Spieles. Die Karten werden auch hier im Uhrzeigersinn ausgeteilt.
Die Wetteinsätze, die Blinds genannt werden, sind quasi der Motor zum ganzen Spiel. Wären diese nicht vorhanden, würden die anderen Spieler einfachen passen und nur der Spieler mit dem besten Blatt würde im Spiel bleiben. Die Blinds bringen somit die Spannung mit sich. Ohne sie wäre das Spiel ziemlich öde. Außerdem würde dieser Spieler, dann natürlich auch nichts gewinnen. Das so genannte Pre-Flop Wetten beginnt, sobald jeder Spieler seine zugedeckten Karten erhalten hat. Diese Karten werden auch pocket cards genannt. Nun geht es für die Spieler darum auf der einen Seite ihre Blinds zu behalten und für die anderen die Blinds zu bekommen.
Ein fließendes Spiel ist grundsätzlich nötig in der Pre-Flop Wette. Jeder Pokerspieler, der zum Gewinn kommen will, sollte die Grundtheorien hinter der Pokerstrategie verstehen. Mit dem sogenannten positiven erwarteten Wert (EV) muss immer gerechnet werden. Dies ist etwas mit dem nicht so erfahrene Spieler manipuliert werden können. Um EV auch richtig zu benutzen, würde ein erfahrener Spieler auch nie einfach checken, um in die nächste Runde zu kommen. Ein anderes sehr wichtiges Attribut zum Gewinn ist das Blatt mit dem der Spieler beginnt. Je nach Blatt haben manche Spieler natürlich bessere Chancen auf einen guten Gewinn, aber auch die Spieler, die kein so gutes Anfangsblatt haben können sich ihren Weg zu einem guten Gewinn bahnen. Zur Unterstützung gibt es sogenannte Startblatttabellen, die die Charaktere aufweisen. Diese Tabellen lassen sie wissen, welchen Zug sie am besten als nächstes machen mit den Karten, die sie gerade auf der Hand haben. Es darf nicht vergessen werden, dass Texas Hold’em ein Pokerspiel ist, in dem gewettet wird. Das heißt, dass das Startblatt nicht so entscheidend ist. Es geht viel mehr um die Wettstrategien in diesem Spiel.
Wenn man sich eine Strategie für die Pre-Flop Wette ausdenkt, gibt es ein paar Sachen, die beachtet werden sollten. Wenn man sich für die aggressive Strategie entscheidet, sollte man sich als guter Spieler darüber im Klaren sein, dass die anderen Spieler sich entweder eingeschüchtert fühlen und deswegen höchstwahrscheinlich passen werden oder das ein Mitspieler mit ihrer Wette mitgeht, aber später in anderen Runden das Passen vorziehen wird. Bei der ersten Möglichkeit ist der Vorteil, dass je weniger Spieler bei einem Blatt dabei sind, desto besser sind die Chancen für das Startblatt. Durch die zweite Möglichkeit wird sogenannter „totes Geld“ im Pott gelassen, das die Chancen auf Gewinn für denjenigen, der erhöht hat, verbessern.
Nach dieser aufregenden Wettrunde geht es weiter mit dem Flop. Beim Flop werden drei Karten vom Dealer offen auf den Tisch gelegt. Diese Karten heißen Gemeinschaftskarten und sind Teil eines jeden Mitspielers Pokerblatt. Wie zuvor erwähnt hat jeder Spieler ein Blatt von fünf Karten (2 pocket cards und 3 Gemeinschaftskarten). Der insgesamt Wert dieser fünf Karten ist die Grundlage für die nächste Wettrunde. Zu diesem Zeitpunkt ist ihr Blatt schon zu 75 % fertig.
Wie zuvor wird auch jetzt im Uhrzeigersinn gewettet und die Spieler müssen sich entscheiden, ob sie mitgehen, wetten, erhöhen oder passen wollen. Wo zuvor der Flop war, ist jetzt der sogenannte Turn. Hier wird noch eine Gemeinschaftskarte offen auf den Tisch gelegt. Nicht umsonst wird der Turn auch Wendepunkt genannt, da sich nun rausstellt wer wirklich das beste Blatt hat. Der Gewinner und der Inhalt des Pottes werden nun festgestellt. Nun sind auch viele Strategien mit im Spiel, da jeder versuchen wird die Größe des Pottes zu beeinflussen.
Die letzte Runde wird River genannt. Beim River wird wiederum eine Gemeinschaftskarte offen auf den Tisch gelegt. Wie vorher schon erklärt, besteht das Endblatt im Texas Hold’em aus fünf Karten. Nun können sie die Spieler entscheiden, ob sie entweder 2 Pocket Cards (die eigenen zugedeckten Karten) und 3 Gemeinschaftskarten nehmen wollen oder 1 Pocket Card und 4 Gemeinschaftskarten. In der letzten Wettrunde ist dann die Spannung am Höhepunkt angekommen. Was dann noch fehlt ist der sogenannte Showdown. Showdown bedeutet, dass nun noch alle aktiven Pokerspieler ihre Karten offen zeigen müssen. Derjenige Spieler, der die höchste Pokerhand hat ist der Gewinner und nimmt den Pott mit nach hause.
Wir hoffen sehr, dass wir ihr Interesse für das Poker geweckt haben und sie uns bald wieder beehren werden um weitere Strategien zu erlernen.


