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Das Texas Hold’em Turnier

Pokerturniere werden meistens als MTTs abgehalten. MTT heißt Multi Table Tournament, das heißt, dass an mehreren Tischen gleichzeitig um das Turnier gespielt werden und die Gewinner oder Erst-, Zweit,- Drittplatzierten weiter in die nächste Runde kommen. Dies hat den Vorteil, dass eine Menge Spieler gleichzeitig spielen und somit der Gesamtpreispool kräftig erhöht wird. Im Gegensatz hierzu stehen STT, das sind Single Table Tournaments, die nur an einem Tisch ausgespielt werden. Diese werden rund um die Uhr gespielt, aber das Preisgeld fällt häufig signifikant niedriger aus.

Am häufigsten wird in den Turnieren Texas Hold’em gespielt. Es kommt in verschiedenen Varianten vor. Als NL (No Limit) Variante, bei der es kein Limit nach oben bei den Wetteinsätzen gibt und ein Spieler alles setzen kann, was vor ihm auf dem Tisch liegt, bis zu den PL (Pot Limit) Spielen, bei denen man maximal setzen kann, was bereits im Pott der jeweiligen Runde vorhanden ist und die FL(Fixed Limit) Variante, bei der ein vorher ausgemachter Betrag maximal bei einer Erhöhung gesetzt werden kann. Die beiden letzten Varianten gibt es auch in Turnieren, kommen aber bedeutend seltener vor als die NL Variante. Es hat sich einfach beim Pokerspielen durchgesetzt. Das liegt daran, dass man bei einer Limit Variante wie PL oder FL, nicht sein volles Potential ausschöpfen kann, wenn man ein super Blatt hat, sondern nur bis zu einer Obergrenze setzen kann. Dies kann besonders ärgerlich sein, wenn man zum Beispiel einen Royal Flush in der Hand hat und jemand anderes am Tisch hat einen Vierling in der Hand. Diese beiden Spieler würden in einer No Limit Variante sicherlich sehr, sehr, sehr hoch bieten, aber in einer PL oder FL Variante sind dem ganzen Grenzen gesetzt um das Risiko zu streuen.

Zu den Weiteren Vorteilen bei Turnieren. Im normalen Echtgeldspiel, müssen sie bei jeder Runde ein so genanntes „Rake“ bezahlen. Das „Rake“ ist eine Gebühr, die in jeder Runde an den Tisch abhängig von der Höhe des Pottes bezahlt werden muss. Bei Turnieren müssen sie nur einmal das so genannte Turniergeld bezahlen und dann total unabhängig wie viele Hände sie spielen, muss nichts weiter an Gebühren bezahlt werden.

Beim Turnierspiel startet jeder Spieler mit dem gleichen Betrag an Chips ins Spiel. Diese Chips repräsentieren im Turnierspiel kein richtiges Geld, denn nur der Preispool am Ende ist relevant. Dies ist speziell von Vorteil für die nicht ganz so finanzstarken Spieler unter uns. In einem Ringspiel ist es wichtig, sich mit viel Geld an den Tisch zu setzen um die anderen Spieler auszustechen. Bei einem Turnier starten alle gleich, deswegen hängt es alleine vom Spiel und natürlich auch vom Glück ab, wie viel Chips man anhäufen kann.

Und nun zum Besten dem gewinnen bei Turnieren. Bei Turnieren gewinnt nicht nur der Erstplatziert sondern es gibt eine ganze Platzierungsliste an die Geld ausgezahlt wird. Selbst der Letztplatzierte auf dieser Auszahlungsliste gewinnt immer noch mehr Geld als er zu Beginn des Turniers eingesetzt hat. Bei MTTs spielen eine Menge Spieler und deswegen ist es manchmal etwas schwer sich zu platzieren. Aber bei STTs ist es relativ einfach sie müssen nur 10 Spieler von sieben Spielern schlagen um einen Gewinn ausgezahlt zu bekommen und sogar zu verdoppeln. Bei STTs müssen sie auch häufig nicht warten bis das Turnier anfängt, so wie bei MTTs, die zu einem festen Termin stattfinden, sondern sie fangen einfach an, wenn der Tisch voll ist, was normalerweise immer ziemlich schnell geschieht und somit können sie an STTs rund um die Uhr teilnehmen, einfach immer wenn sie Lust auf ein Turnier Spiel haben. STTs werden häufig in schnelleren Versionen gespielt, wie zum Beispiel Turbo oder Speed, damit der Blind Einsatz schneller abläuft und sie schneller zum Ziel kommen können, nämlich das Turnier zu gewinnen.


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